Frankreich
Die Woche startete mit einem Besuch der Kita Biber aus Saarbrücken. Die Kinder tanzten gemeinsam in der Turnhalle und spielten im Außengelände. Als Besonderheit gab es Brioche mit Marmelade. Nachmittags übte ich meinen Tanz erneut mit der Klasse.
An meinem letzten Tag war ich vormittags bei Cindy in der Klasse und sprach mit den Kindern über Unterschiede zwischen Deutschland und Frankreich. Danach durften sie sich aussuchen, ob sie die deutsche oder französische Flagge ausmalen möchten. Währenddessen fragt ich die Farben der Flaggen auf deutsch und französisch.
Den Nachmittag verbrachte ich in Claudias Klasse. Zum letzten Mal übte ich den Tanz mit den Kindern und Claudia filmte diesen, sodass sie es auch ohne mich weiterführen konnte.
Ich feierte in beiden Klassen einen Abschied und es wurde ein tolles Abschiedslied für mich gesungen.
Die zwei Wochen waren eine spannende Zeit für mich. Ich habe viele Eindrücke sammeln können. Danke an die Ecole maternelle Biculturelle Gregersberg für die liebe Gastfreundschaft.



Ich hatte mich sehr auf den ersten Tag gefreut. Als ich ankam, wurde ich sehr freundlich begrüßt und mir wurde direkt das Gelände der Schule gezeigt. Die Räume sind sehr liebevoll gestaltet gewesen. In der Ecole Maternelle gibt es zwei Klassen und ein extra Raum mit einer extra Deutschlehrerin. Am ersten Tag verbrachte ich die Zeit mit Steffi, der Deutschlehrerin. Das war ein angenehmer Einstieg, denn Steffi erklärte mir viel über das Schulsystem in Frankreich. Jede Gruppe hat jeweils zwei Tage Deutschunterricht, bei denen immer 5-6 Kinder aus der Gruppe genommen werden. Steffi gestaltete den Unterricht spielerisch mit einer Geschichte und einer Handpuppe. Um 10:15 Uhr gibt es für alle das Frühstück. Hier bringen die Kinder ihre eigenen Brotboxen mit. Von 11:45 - 13:30 Uhr hatte ich Pause. Denn die Kinder werden entweder vom Bus abgeholt und zur Kantine gefahren oder von den Eltern abgeholt, um daheim Mittag zu essen.
Nach der Mittagspause verbrachte ich meinen Tag bei der Klasse von Claudia. Von 13:30 - 14:00 Uhr spielten die Kinder draußen. Die kleinen der Klasse machen einen Mittagsschlaf von 14:00 - 15:45 Uhr und die älteren haben Unterricht. Der Unterricht enthält viel Mediennutzung mit YouTube, Lieder und Tänze erlernen, sowie grundlegende Dinge wie Farben, Zahlen, Buchstaben und Jahreszeiten. Auch bekommen die Kinder Blätter mit verschiedenen Aufgaben zum lösen. Beide Klassen haben momentan verschiedene Projekte. Die eine Klasse hat das Thema „Wir in der Welt“ und die andere „Was kann man anderes machen als Fernsehen“. Es entsteht sehr kreatives selbstgestaltetes Material, welches im Unterricht angewendet wird. Am dritten Tag durfte ich mit der einen Klasse einen Tanz einstudieren. Hier wollte Claudia Tücher, Seile und Fächer verwenden. Ich habe mir einfache Schritte ausgedacht und dies den Kindern beigebracht. Die Sprachbarriere war eine große Herausforderung, trotz dessen hat es super geklappt. Nächste Woche werden wir weiter üben. Ich freue mich schon sehr!





hey! 😊
Mein Name ist Patrice Jeckel und ich bin 22 Jahre alt.
Momentan bin ich im zweiten Ausbildungsjahr der praxisintegrierten Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin. Im April startet mein Auslandspraktika in Sarreguemines in Frankreich. Dort werde ich an einer Grundschule arbeiten.
Ich freue mich schon riesig auf die neuen Eindrücke, die ich dort sammeln werde. Auch interessiert mich das französische Schulsystem, denn es gibt bestimmt einige Unterschiede zu Deutschland.
Bis dahin lerne ich noch etwas Französisch über Duolingo :)

Süd-West-Frankreichs schönste Gegenden
In den drei Wochen habe ich viele schöne Ecken gesehen und natürlich auch fotografiert. Auf viele davon bin ich bereits eingegangen doch das Meer und der Strand in Lacano, sowie die Stadt: Saint-Emilion sind mir sehr im Gedächtnis geblieben. Glücklicherweise hatte ich an beiden Tagen richtig schönes Wetter und konnte alles dadurch noch ein wenig mehr genießen. Hier sind ein paar Bilder von Lacano:



Und hier sind ein paar Bilder von Saint-Emilion:






Woche 3
In der dritten Woche standen nochmal richtig schöne Sachen in der Schule an. Zum einen habe ich meine Präsentation für die zwei ältesten Klassen (CM2) gehalten. Hier ging es um Deutschland und die Sprache Deutsch, weil die Kinder im nächsten Jahr auf das College wechseln und sich dort zwischen vier Sprachen entscheiden müssen (von welchen eine Deutsch ist). Die Kinder hatten sehr viel Spaß, waren sehr verwundert wie viele französische Wörter im Deutschen existieren und stellten viele Fragen. Zum Anderen ging es in dieser Woche auch ins Theater. Wir haben Pinocchio gesehen und die Kinder bekamen danach sogar die Möglichkeit den Schauspielern Fragen zu stellen und Fotos zu machen. In dieser Woche bekam ich auch noch die Chance ein kleines Geschenk für meine Gastmutter zu gestalten. (Der Eiffelturm) Außerdem habe ich noch ein letztes Mal meine Gegend erkundet und schlussendlich Bordeaux und auch die Schule mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlassen. Es war eine sehr schöne, prägende Zeit, die ich auf jeden Fall nie vergessen werde.






Ausflugsziele in der Nähe
Bereits in der ersten und natürlich auch in der zweiten Woche habe ich viel Zeit investiert, um die Gegend zu erkunden. Das Haus meiner Gastmutter ist in Chartrons, wo sich auch das Weinmuseum "La Cité du Vin", der wunderschöne Park "Jardin public" und das ehemalige Goethe-Institut befindet. Das Goethe-Institut ist mittlerweile leider dauerhaft geschlossen, jedoch hatte ich die Chance durch meine Gastmutter, die dort regelmäßig einen Deutschkurs belegt, zu sehen, wie es dort aussieht. Das ehemalige Goethe-Institut ist eine deutsche Bibliothek mit einer Kunstaustellung mitten in Bordeaux. Es hat sich für mich angefühlt, als würde ich in eine neue, ungewohnte Welt eintauchen, weil hier alles auf Deutsch war - sogar die Leute, die dort arbeiten. Hier sind ein paar Fotos des Instituts mit der Bibliothek und der Ausstellung:



Das Weinmuseum "La Cité du Vin":



Der Park "Jardin public":



Woche 2 in der Einrichtung
In dieser Woche hat mich Frau Schmüser besucht und sich selbst einen Einblick von der Schule und der Arbeit vor Ort verschafft. Im Fokus dieser Woche stand vor allem die bevorstehende Olympiade in Frankreich. Um das zu feiern gab es für die Kinder eine eigene Olympiade im Schulhof und im Garten der Schule. Ich habe gemeinsam mit der "FSJ-lerin" der Schule eine Station betreut: Staffel- bzw. Hürdenlauf. Die Kinder hatten sehr viel Spaß und waren jede Runde auf ein Neues überrascht, weil wir stets die Hindernisse verändert haben. Somit wurde es nie langweilig und es war für alle etwas dabei. Am Tag darauf haben wir uns die durch Frankreich wandernde olympische Flamme angeschaut und die Kinder haben im Anschluss für ihre eigene Olympiade selbst Medaillen bekommen.
Auf den folgenden Bildern sieht man den Staffel- bzw. Hürdenlauf, die Passage an der die Trägerin der Flamme das Feuer an den nächsten Läufer übergeben hat und de Medaillen, die die Kinder bekommen haben:



Die schwierige Anreise
Eigentlich klang es ganz gut: Von Mannheim über Paris bis nach Bordeaux. Jedoch wurde auf der Fahrt nach Paris ein verdächtiges Gepäckstück am Bahnhof gefunden und durch die verschärften Maßnahmen (wegen den Olympischen Spielen 2024 in Paris) durfte mein Zug nicht einfahren und ich verpasste meinen Anschluss. Glücklicherweise wurde mir das Ticket für die Fahrt von Paris nach Bordeaux ersetzt und ich bekam ein Hotelzimmer für die Nacht in Paris von der Zuggesellschaft (SNCF) geschenkt. Am nächsten Morgen ging es dann endlich auf nach Bordeaux und ich kam gut im Haus meiner Gastmutter an, in welchem ich schon von der hier lebenden Katze "Bretzel" begrüßt wurde.
Das sind Bretzel, die Küche und der Garten des Hauses:



Woche 1
In der ersten Woche habe ich bereits viel unternommen und hatte traumhaftes Wetter. Montag morgens um 8:15 Uhr kam ich an der Schule in Pessac an und wurde dort von einem Lehrer-Duo und der Rektorin der Schule empfangen und begrüßt. Dort wurde mir alles gezeigt und mir eine der vielen Klassen vorgestellt (CM2 - die Klasse der 10- und 11-jährigen). An der Tafel hängt jeden Morgen der Stundenplan für den Tag. Er beinhaltet den Unterricht und auch die Pausen "Recreation", sowie die große Pause (Repas) von 12 Uhr bis 14 Uhr.
Das hier ist die Schule, der Stundenplan und das Klassenzimmer der CM2:


Am Ende der Woche durfte ich mir auch noch eine andere Klasse anschauen (CE1 - die 7- und 8-jährigen) und an diesem Tag haben die Kinder auch fleißig an den Geschenken für Muttertag gearbeitet. (Muttertag ist in Frankreich später als bei uns - 27.05.2024)
Das ist das Klassenzimmer der CE1 und die Muttertagsgeschenke:


In der ersten Woche konnte ich bereits viele Eindrucke der Stadt sammeln. Eine wichtige Info zu Bordeaux: Mit Englisch kommt man hier nicht sehr weit. Die meisten Leute hier rechnen zu dieser Zeit nicht mit Touristen und sprechen generell oft nur französisch. Dadurch habe ich mich automatisch nicht wie ein Tourist gefühlt, sondern eher wie jemand, der die Sprache lernt und an jeder Ecke etwas neues aufsaugt. Jeder hier war bisher sehr nett, hat mir geholfen, wenn ich mal Probleme mit einem Wort hatte und verstand was ich sagen wollte. Ohne meine Sprachkenntnisse wäre ich hier aufgeschmissen.
Hier sind ein paar Fotos der Stadt und meiner Umgebung (Chartrons - Stadtgebiet in Bordeaux). Außerdem sieht man die Garonne (Der Fluss, der Bordeaux in zwei teilt) und die Kathedrale.







Bonjour!
Ich heiße Leon, bin 21 Jahre alt und komme aus Weinheim. Ich bin im zweiten Jahr der praxisintegrierten Ausbildung zum Erzieher an der Helen-Keller-Schule in Weinheim. Derzeit arbeite ich in einer Kinderkrippe mit Kindern im Alter von sechs Monaten bis drei Jahren.
Am 13. Mai beginnt das Praktikum an der École JEANNE D‘ARC ASSOMPTION in Pessac, eine Stadt die im Arrondissement Bordeaux liegt. Ich werde dort meine ersten Erfahrungen innerhalb des Praktikums an einer Schule machen und bin sehr gespannt wie es wird. Interessant ist auch wie sich die Pädagogik dort von unserer unterscheidet oder ähnelt.
Ich freue mich auf die drei Wochen und vor allem auf die Kultur, das Essen und die wunderschöne Stadt Bordeaux.

Die Anreise nach Sarreguemines mit dem Auto verlief Problemlos. Wir sind um 15:30 Uhr losgefahren und kamen um 18 Uhr an der Wohnung an, welche ich mir für die nächsten drei Wochen gemietet habe. Dort traf ich die Vermieterin, sie zeigte mir alles und ich bekam die Schlüssel. Nachdem ich alles eingeräumt hatte habe ich mich auf mein Fahrrad gesetzt und bin den Weg zur Einrichtung schonmal abgefahren, sodass ich am nächsten Morgen gleich schon den schnellstmöglichen Weg kenne. Am Montag kam ich schon eine halbe Stunde früher um mich vorzustellen und einen kleinen Einblick in die Einrichtung zu bekommen. Alle haben sich sehr herzlich bei mir vorgestellt und ich wurde gut aufgenommen. Gleich wurde mir gezeigt was die nächsten Wochen alles ansteht, denn sie haben sehr viele Ausflüge mit den Kindern geplant. Den restlichen Montag habe ich die Kinder und verschiedene Abläufe in der Einrichtung kennengelernt. Meine Arbeitszeiten finde ich sehr interessant: 8.05 - 11.55 Uhr, 13.35 - 16.15 Uhr und Mittwochs ist die Einrichtung geschlossen.

Dienstags ging es sofort mit dem ersten Ausflug los, und zwar wurden wir an der Einrichtung mit einem Bus abgeholt, welcher uns und eine andere Schule in die nicht weit entfernte Stadt Sarralbe brachte. Dort versammelten sich ungefähr 4200 Kinder in allen Altersklassen, von vielen verschiedenen Schulen um einen 1 km Lauf zu absolvieren. Das Event nennt sich "Run For Fun" und wurde von einer großen Firma ("INEOS")gesponsert. Es war ein sehr aufregender Tag und es hat viel Spaß gemacht. Anschließend durfte ich noch mit den großen Kindern den Schwimmkurs besuchen, welcher immer Dienstags und Freitags von 14:00 - 14:45 Uhr stattfindet. Die Einrichtung hat 2 Gruppen und es wird immer abwechselnd entweder Französisch oder Deutsch Unterrichtet. Ich durfte frei entscheiden in welchen Unterricht ich Einblicken möchte und konnte währenddessen auch die Räume tauschen und mal bei den anderen reinschnuppern. Freitags Mittags ging es dann wieder in den Schwimmkurs und anschließend war meine erste Woche an der Ecole Maternelle du Gregersberg vorbei.

Ich bin Alessio Antonucci, 22 Jahre alt und ich werde über das Erasmus+ Programm nach Frankreich in die schöne Stadt Sarreguemines an der Grenze zu Deutschland gehen. Ich habe mich für Frankreich entschieden, da mir hier eine bilinguale Einrichtung empfohlen wurde, in welcher sowohl Deutsch als auch Französisch gesprochen wird und ich meine Französischkenntnisse nocheinmal etwas verbessern möchte. Ich befinde mich im zweiten Ausbildungsjahr zum Erzieher und bin sehr froh darüber eines der zwei Pflichtpraktika im Ausland absolvieren zu dürfen. Ich bin sehr gespannt wie sich die Arbeit dort zu unserer unterscheidet und freue mich auf viele neue Eindrücke und Erfahrungen.
